Haben zum zweiten Mal sehr gut auf unserem Campingplatz im Glaskogen geschlafen. Wir frühstücken ausgiebig und entscheiden uns, unsere sieben Sachen zusammen zu packen. Das Wetter soll schlechter werden – insbesondere soll es wieder heftiger regnen. Schon fast routiniert packen wir alles ein und beladen unser Auto. Vor der Weiterreise kaufen wir uns im Shop des Campingplatzes noch je einen Sonnenhut mit integriertem Mückennetz. Claudia hat uns gestern beim Nachtessen diesen Huttyp gezeigt und das Teil wirkt funktional und sieht aber auch noch gut aus. Wir verabschieden uns von Claudia und Georg und brechen auf.

Es ist mittlerweile stark bewölkt und wir sind froh, unsere sieben Sachen trocken verstaut haben zu können. Unsere heutige Tagesreise soll uns nach Örebro führen. Wir wählen zuerst kleine Nebenstrasse für die Reise aus, erst kurz vor Karlstad kommen wir auf die Autostrasse E18. In ebendiesem Karlstad kommen wir an einem IKEA vorbei. IKEA! Was kann es typischeres geben als in den Schwedenferien bei IKEA Köttbullar essen zu gehen. Im letzten Augenblick Blinker raus, Parkplatz finden und schon geht’s los. Wir kaufen uns Gläser, Servietten etc. – ja, es hat ja schliesslich noch ein wenig freien Platz in unserem Auto. Und dann gibts Köttbullar mit Kartoffelstock und Preiselbeersauce. Hmmmm, so fein.

Mittlerweile hat es stark eingedunkelt, obwohl es erst 13.30 Uhr ist. Kaum sind wir ins Auto bestiegen und haben unsere Einkäufe verstaut, beginnt es zu regnen. Zuerst noch so normal dann aber wirklich wie aus Kübeln. Auf den Strassen sammelt sich das Wasser so stark, dass es sich in den Spurrinnen ansammelt und das sichere Vorwärtskommen einschränkt. Den Höhepunkt des Regens erleben wir just in dem Moment, in dem wir in Örebro ankommen. Zum Glück müssen wir unser Hotel suchen. Bis wir im Hotel Behrn ankommen, haben sich die Wolken entleert und wir checken trockenen Hauptes ein. Wir lassen den Tag gemütlich „ausplampen“ und gehen für Abendessen in Jensen’s Böfhus wenige Meter von unserem Hotel entfernt. Nach dem Essen machen wir noch einen Spaziergang durch das Städtchen, kurz nachdem wir wieder im Hotel sind, beginnt es wieder zu regnen. Beide sind wir froh, diese Nacht in einem trockenen Bett verbringen zu können.