Auch heute mussten wir wieder früh aus den Federn. Schon um 8:12 Uhr fuhr unser Zug beim Bahnhof Elblag, den wir zu Fuss und mit Tram erreichten.
Der Zug Richtung Szczecin (uff, ein schwieriges Wort…) war pünktlich. Woody hatte für diesen Zug 2. Klasse reserviert, weil die 1. Klasse nur Abteilwagen bot und Woody diese nicht mag. Man sieht nur in eine Richtung zum Fenster hinaus. Somit hatten wir faktisch Plätze in einem Grossraumwagen mit toller Übersicht reserviert, aber in unserem Wagen gab es zu unserer Überraschung nur Abteilplätze. Und in der 2. Klasse sitzen 8 (!) Personen in einem Abteil… Also verzogen wir und in die 1. Klasse, lösten via Mobile-App die nötigen Tickets und Reservationen und dachten, dass wir nun bis Szczecin (uff, immer noch ein schwieriges Wort…) unsere Ruhe haben. Dem war nicht so: in Słupsk mussten wir aus- und auf einen Bahnersatzbus umsteigen. Mit diesem ging es rund 30 km bis Sławno. Umstieg und Transfer klappten vorzüglich. Einzig, dass der Wechsel auf den Bus nur in polnischer Sprache ausgerufen wurde, war für uns schwierig…
Von Sławno bis Szczecin (ich muss dąs Wort immer noch copy/pasten, spontan bringe ich das nicht hin…) verlief die Fahrt problemlos. Hier stiegen wir um zu unserem Tagesziel Świnoujście (Mann, wieder so ein Wort… – der Einfachheit halber verwende ich die ehemalige deutsche Bezeichnung Swinemünde. Ist zwar nicht ganz korrekt, aber einfacher für uns alle…). Swinemünde ist das Ende der Linie. Nun wollen wir noch in die Stadt Swinemünde. Diese ist, im Gegensatz zum Bahnhof, auf der Insel Usedom. Auf die Insel gelangen wir mit der Fähre, welche alle 30 Minuten ein paar Autos (es hat auch noch einen Strassentunnel), ein paar Fussgänger und viele Velofahrende vom Festland auf die Insel bringt.
Die Überfahrt dauert 7 Minuten, die anschliessende Suche nach dem Bus zu unserem Hotel war etwa 5x länger. Wir waren schlussendlich erfolgreich und Bus 93 brachte uns für 4 Zloty (CHF 1) zum Hilton am Strand von Swinemünde. Wir haben uns für die letzte Nacht noch ein Knallerhotel geleistet mit der Option „Meersicht“. Tolles Zimmer, aber irgendwie wollten wir vom Strand auch noch was haben. Also: Gepäck deponieren und ab an den Beach! Wir spazierten bis zur polnisch-deutschen Grenze und dann wieder zurück.
Auf dem Rückweg wählten wir teilweise die Promenade. Hier fanden wir ein Resti, in welchem wir Pirogi und Fisch essen konnten. Danach verschlauften wir uns ins Zimmer, genossen den Sonnenuntergang und dann das Bett.






