Augen auf und?: Blauer Himmel und Sonnenschein! Hurra!

Wir stehen kurz vor acht auf und machen uns daran, den Aussenbereich unseres Häuschens einzurichten. Auf der kleinen Veranda richten wir uns ein Frühstücks-Plätzli ein und direkt am See belegen wir die Liegestühle mit den schön blauen Liegekissen, so dass wir nach dem Frühstück unseren Beach-Tag starten können. Das Frühstück mit Käse, Gonfi, Orangensaft ergänzen wir mit schwedischen Erdbeeren, Himberjoghurt, das wir mit frischen Himbeeren veredeln und Pfefferkuchen-Güetzi. Wir geniessen das Pyjama-Frühstück an der warmen Morgensonne. Nach diesem exzellenten Tagesstart packen wir Bücher, Zeitschriften, Sonnenbrille, -crème und -hut und installieren uns auf den Liegestühlen. Ohhh, was für ein Sonntag.

Gut, um es vorweg zu nehmen … das Wetter hält nicht ganz. Die Sonne verschwindet, es tröpfelet ein wenig, es luftet, die Sonne kommt wieder zum Vorschein und die nächste Wolke bringt wieder einen kurzen Regenguss mit sich. Kurze Zeit später: blauer Himmel und die Sonne klatscht mit voller Wucht auf die Erde. Dann nutzen wir doch diesen Slot für ein erfrischendes Bad im See. Wunderbar! Kaum sind wir aus dem Wasser gestiegen, beginnt es heftig zu winden und ein erneuter Regenschauer setzt ein. Wir ziehen uns ins Haus zurück, duschen und waschen unsere Kleider. Das perfekt eingerichtete Häuschen verfügt sogar über eine Waschmaschine. Wir hängen die Wäsche draussen auf, um sie rasch lufttrocknen zu lassen, was sehr gut funktioniert. Am Abend sind unsere Jeans und Hoodies (Sommerröckli und Shorts waren bisher noch nicht so angesagt) bereits wieder trocken.

Das Wetter wechselt halbstündlich. Witziges Detail: Immer, d.h. auch nach der kürzesten Regenschauer tauchen wie aus dem nichts grosse schwarze Nacktschnecken auf dem Rasen rund um unsere Häuschen auf und sind dann – sobald die Sonne wieder scheint – so rasch verschwunden, wie sie aufgetaucht sind.

Am Abend sitzen wir noch einen Moment auf der grossen Holztreppe vor dem Haus und geniessen, die entspannte Abendstimmung. Kurz vor 19.00 Uhr bereiten wir uns zusammen ein leckeres Abendessen zu. Heute gibt es Kötbullar mit Sauce , Kartoffelstock und Erbsli. Dazu gibt’s dänischen Gurkensalat. Den Tag lassen wir bei Café und Guetzli gemütlich ausklingen. Dazu lesen wir, schreiben Tagebuch, gehen an die Reiseplanung der nächsten Etappen und schauen uns u.a. Beni Thurnheers letztes Sportpanorama-Finale an. Gerührt ist er und wir sind’s auch.

Das war unser Midsummer-Day in Schweden, auf den wir uns so gefreut haben. Schön ist’s gewesen. Wir haben diesen – zugegebenermassen unbeständigen aber dennoch schönen Schweden-Ferientag sehr genossen. Auch heute ist es 23.00 Uhr noch so hell, dass man draussen etwas lesen könnte. Wir gehen aber jetzt schlafen und geniessen’s, es uns in unserem schönen Schwedenbett gemütlich zu machen.