Dienstag, 8. Mai 2018: von 0 auf 770 – etwa…

Am Morgen informierte mich Woody, dass er mich bereits am (Auffahrts-)Donnerstag verlassen werde, damit er am Freitag Morgen in Zagreb den 9-Uhr-Flug nach Zürich nehmen könne. Die Preise für Abflüge am Samstag und Sonntag sind so hoch, dass der Freitag die beste Variante ist. Nun gilt es herauszufinden, von wo am Besten man wie nach Zagreb kommen kann. Dies wird eine Aufgabe der nächsten Stunden sein. Nach dem Auschecken fuhren wir über die Autobahn Richtung Norden und zweigten bei der Zahlstelle vor Zadar ab. Unser erstes Ziel war aber nicht Zadar, sondern Biograd. Dieses Städtchen war einer der Tipps des Österreichischen Campers Franz, den wir auf dem Platz in Bol getroffen haben. Die anderen Tipps wie Trogir und Primosten waren toll, Biograd war jedoch nicht so berauschend. Wir kehrten bei einer Gelateria ein, und die Erdbeercoupe war dafür mehr als berauschend!

Wir fuhren weiter nach Zadar, und dort hat es uns sehr gut gefallen. Tolles Städtchen mit Gassen zum verweilen, tolle Geschichte mit römischen Ruinen und eindrücklichen Kirchen. Speziell schön wurde in den letzten Jahren die Promenade am Meer gestaltet. Dabei wurden auf den Treppen ins Meer bestimmte Stellen frei gelassen, durch diese nun das Wasser rauscht und der Wind bläst. Diese See-Orgel gibt eine spezielle, nicht planbare Musik von sich, welche sehr toll anzuhören ist (Auf Youtube habe ich dieses Video davon gefunden). Zadar ist wirklich lässig, aber wir mussten weiter. 

Wir nahmen die Autobahn A1 in Richtung Zagreb. Diese Strecke ist noch nicht vollständig gebaut, aber 479,2 km von 553,7 geplanten Kilometern Autobahn sind seit 2013 in Betrieb. Die Autobahn ist recht kühn gebaut, sie führt den Berg hoch und dies teilweise in serpentinenähnlichen Kurven und mit längeren Tunnels. Und plötzlich waren wir auf rund 770 Metern über Meer, bevor es dann durch den Sveti Rok-Tunnel ging und wir wirklich im Hinterland hinter dem Meer waren. Unser heutiges Tagesziel war ein Campingplatz bei den Plitvicer-Seen. Die letzten ca 50 km mussten wir auf Hauptstrassen zurücklegen, bis wir dann beim gewünschten Camping ankamen. Aber oje, dieses hat zwar tolle Bewertungen – ist aber komplett geschlossen weil alles saniert und ausgebaut wird. So fuhren wir weiter zum Camping Korana (nicht zu verwechseln mit der Popgruppe ‚Koreana‘ 🙂 ). Dieses Camping war das bisher grösste, welches ich auf meiner Reise zu Gesicht bekam: 700 Stellplätze (!) hat dieses… Mir eine Spur zu gross, aber es hatte alle Annemlichkeiten anzubieten. So z.B. ein Restaurant, in welchem wir vor dem zu ‚Bett‘ gehen noch was assen.

 Woodys Tag

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