Mittwoch, 29. September 2010: Und tschüss…

Die letzte Nacht in den USA schliefen wir recht gut, auch wenn um 5:30 beim Hard-Rock Café der Alarm wieder kurz losging und uns weckte.  Nach dem typischen Boston-Frühstück  (mit Lobster und Lachs…) packten wir noch den letzten Rest und hatten danach noch Gelegenheit, bis zur Auscheckzeit 12:00 Uhr TV zu schauen. Jerry Springer, DIE Kulttalkshow zog wieder mal alle Register. Da wurden Fragestellungen diskutiert wie z.B. „Wer ist der Vater meines Kindes?“ (3 Cousins standen zur ‚Auswahl‘, wobei keiner der Vater war – war da noch ein 4. ‚Cousin‘ im Spiel?) „Ich will mit meiner Freundin schluss machen, weil sie zu dick ist“ oder aber auch „Meine 38 jährige Freundin ist mir untreu geworden“ (sagt der 66 jährige Freund). Spannend dabei ist jeweils, wie sich die Frauen auf der Bühne prügeln, einander @@#^\}£ sagen und konstant rumzicken. TV fürs Gemüt 🙂

12:00 rückte näher und wir verliessen das Hotel. Das Taxi brachte uns zum Flughafen. Während der Fahrt zum Flughafen erwähnte der libanesische Taxifahrer, dass ich einen speziellen englischen Akzent habe und ich wohl Deutscher oder Italiener sei (bis jetzt haben die meisten meinen Akzent so interpretiert, dass ich Franco-Kanadier sei 😎 ). Am Flughafen angekommen entdeckten wir eine Waage, wo wir unsere aufzugebenden Gepäckstücke wägen wollten, um unser Gepäck entsprechend zu verteilen, um keine Übergewichtsgebühr zu bezahlen (was wir dann auch schafften. Hingegen mussten wir 50$ bezahlen, weil wir ein Gepäckstück zu viel aufgaben… Nun, das waren wohl unsere letzten Gebühren, die wir für längere Zeit einer amerikanischen Airline abliefern werden…).

Das Einchecken verlief problemlos, wir erhielten sogar Fensterplätze statt die vorreservierten Mittelplätze. Nun hatten wir noch rund 6 Stunden bis zu unserem Abflug – was tun? Wir hätten in die Stadt gehen können, aber unser Bedarf war irgendwie gestillt. So blieben wir im Flughafen und gingen in den Admirals Club von American Airlines. Auch wenn man nicht Goldmember ist, kann man hier gegen ein Entgelt in der Lounge Platz nehmen. Das Ganze war sehr  komfortabel – mit Verpflegung à gogo…

Bye bye...Um 19:15 verliess unser Flug die USA und liess unsere Ferien Geschichte werden.

Taxifahrt zum Flughafen

Flug BOS – LHR

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