In einem Monat ist Weihnachten.
Um 06.30 h klingelt der Wecker. Aber wir sind ein paar Minuten vor der Zeit erwacht, machen uns tag- und reisefertig und gehen kurz vor 8 h frühstücken. Huch, es regnet und zwar in Strömen. Auch wenn wir zu Fuss nur etwa 15 Minuten hätten, um gemütlich zum Bahnhof zu gelangen (so kämen wir am heutigen Tag noch zu ein paar Schritten), entscheiden wir uns, ein Taxi zu nehmen. Am Bahnhof kaufen wir noch etwas Proviant ein und nach ein paar Minuten trifft dann auch der Zug aus Brindisi kommend in Bari ein.

Los geht‘s: Sieben Stunden Zugfahrt den rückseitigen Stiefelschaft hoch nach Milano. Die Zeit vergeht recht „zügig“ mit Lesen, Lesen, Lesen, privaten Pendenzen erledigen und zwischendurch etwas essen und trinken.

Unterwegs mit dem Zug an der Adriaküste
Fahrt entlang der Adriaküste

In Mailand trennen sich unsere Wege: Martin verbringt den Abend in Mailand und besucht das Fussballspiel zwischen der AC Mailand und der ACF Fiorentina. Io invece (smilie) proseguo il viaggio verso Berna.

Beide haben wir die abwechslungsreichen und gleichzeitig erholsamen Ferientage in Apulien genossen. Schön war‘s. Auch wenn Apulien unser Herz nicht im gleichen Mass erobert hat wie Sizilien, haben uns die kleinen Ortschaften mit ihrer unverkennbaren Italien-Architektur und der teilweise bunten aber charmanten Weihnachts-Dekoration begeistert und uns immer wieder ein Wow abgerungen. Grazie „Bella Italia“.