Mittwoch, 11. Juni 2025: I grec

Auch heute war wieder früh Tagwache. Wie lange geht es, bis ich wieder am Meer bin? Genau… 5:30 Uhr Tagwache, Badezeug packen und ab zum Meer. Vorbei an Partyvolk, welches die Nacht durchgemacht hatte und rein ins Nass. Kurz. Aber intensiv… Es musste sein 🙂

Bucht von Calvi mit Zitadelle

Kurz nach halb sieben waren wir bereit zum Bahnhof zu gehen. Natürlich über den Strand… Woody reservierte die Plätze im Zug – Meerseite natürlich; ich machte mich auf die Jagd nach Kaffee und Brioche. Erfolgreich…

Fast pünktlich fuhren wir in Calvi los und die Fahrt der Küste entlang war wirklich traumhaft! Nach jeder Kurve wieder ein toller Ausblick! Dann verlässt der Zug die Küste und fährt ins Landesinnere. In Ponte Leccia gibt es eine Spitzkehre und weiter geht die Fahrt Richtung Bastia.

Unterwegs mit dem Zug von Calvi nach Bastia
Ausblicke aus der Bahn auf der Fahrt von Calvi nach Bastia
Unterwegs mit dem Zug

Der eigentliche Plan in Bastia sieht vor, 5 Stunden Stadtbummel zu machen und den übernächsten Zug zu nehmen. Aber irgendwie hatten wir keine Lust, so lange in der Stadt zu sein (Zitadelle, Kirche, Plätze bei grosser Hitze) sodass wir uns entschieden, eine Stunde später wieder den Zug nach Ajaccio zu nehmen. Kurzer Spaziergang zum Hafen, dann in einer Paul-Kettenbäckerei ein Sandwich kaufen und wieder an den Bahnhof. Erneut über 4 Stunden TGV – Train à Grande Vibration…

Wie bereits erwähnt besteht das Netz der Chemin de Fer de la Corse aus einer Hauptlinie Ajaccio – Bastia und einem Abzweiger von Ponte Leccia nach Calvi. Und das ergibt tatsächlich ein Ypsilon, oder eben ein I grec.

Somit sind wir mit gestern und heute das ganze Netz 2x abgefahren, jedes Mal auf der anderen Fensterseite. Und die Fahrt mit der Chemin de Fer de la Corse ist anstrengend. Und entsprechend groggy waren wir, als wir mit 10 Minuten Verspätung in Ajaccio angekommen sind.

Ankunft in Ajaccio nach der Fahrt auf dem ganzen Streckennetz der Chemin de Fer de la Corse

Das Hotel befindet sich gleich neben dem Bahnhof. Check-in und „befohlene Ruhe“, die wir nach dieser langen und anstrengenden Zugfahrt nötig hatten.

Als der Tag ein bisschen kühler wurde, gingen wir in die Stadt. Apéro und Nachtessen.

Innenstadt von Ajaccio

Der Tagesabschluss bildete der Blick vom Rooftop unseres Hotels auf die Bucht von Ajaccio.

Bonne nuit.

Blick vom Rooftop unseres Hotels auf die Bucht von Ajaccio

Woodys Tag

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert