Heute Morgen hatten wir nur einen Fixpunkt: Check-out um 11:00 Uhr. Dh wir hatten keinen Wecker gestellt bzw. nur einen Sicherheitswecker um 9:00 Uhr – damit wir das Frühstück nicht verpassen.
Late Check-out lag nicht drin bzw. hätte uns € 50 gekostet. Das wollten wir nicht. Also haben wir unser Zimmer 10:59 Uhr freigegeben, das Gepäck im Hotel deponiert und sind ins Zentrum spaziert.
Irgendwann kamen wir bei der Meerpromenade an und schlenderten dem Meer entlang. Dabei entdeckten wir einen „Plage Trottel“, welcher sogar eine Beach Bar Trottel hatte…
Grund für uns, die Trottel zu suchen und uns dort einen Trottel-Apéro zu genehmigen. Woody ein Bier, ich standesgemäss ein Pastis. Totalpreis € 6.50. Wobei das Bier mit € 4 das teurere Getränk war… 🙂
Wir genossen den Moment und ergötzten uns ab den 5 Frauen am Strand, die Rosé-Flasche um Rosé-Flasche bestellten und bei jeder Rosé-Flasche lauter wurden… Das sind dann wohl Kandidatinnen für „befohlene Ruhe“ ab 14:00 Uhr…
Als unsere Getränke leer waren verliessen wir den Trottel-Strand und gingen auf einem anderen Weg zurück zum Hotel. Beim Place d’Austerlitz bestaunten wir das grosse Napoleon-Denkmal. Napoleon ist sowas wie der Held der Stadt, er wurde am 15. August 1769 in Ajaccio geboren. Überall sieht man Fresken oder Mosaike mit seinem Gesicht.
Wir holten unser Gepäck beim Hotel und spazierten zum Bahnhof, wo unser Bus zum Flughafen abfuhr. € 6.– für 8 Minuten Fahrt ist ein stolzer Preis – aber einfach das einzige Angebot ausser Taxis.
Check-in und Baggage Drop verliefen schnell und mit 10 Minuten Verspätung verliess der A320 der Air Corsica die Insel in Richtung Marseille, wo wir nach 50 Minuten ankamen. Hier müssen wir nun den Zug nach Nîmes nehmen und dort den TGV nach Lyon.
Das „hier“ war der Bahnhof Vitrolles, der ab Flughafen mit einem Bus erschlossen wird. Der Name „Vitrolles“ wird aber nicht benutzt, vielmehr ist es die Bezeichnung VAMP, die verwendet wird.
Am Anfang dieser Reise habe ich geschrieben, dass vermehrt Bahnhöfe in Frankreich einen Zusatz zu ihrem Namen erhalten. Und weil dann die Bezeichnung zu lange ist, wird wieder abgekürzt. Und VAMP ist nichts anderes als die Abkürzung für
Vitrolles Aéroport de Marseille Provence
Lustiges Völkchen, diese Franzosen…
Unser Zug kommt pünktlich und bringt uns rasch an den TGV-Bahnhof Nîmes – Pont du Gard. Das ist auch so ein TGV-Bahnhof der an der Schnellfahrlinie gebaut wurde und förmlich „in the middle of nowhere“ steht. Wichtig: Ein grosser Parkplatz muss vorhanden sein, und das ist der Fall.
Nun noch 75 Minuten TGV fahren und wir sind in Lyon – Part Dieu. Wir steigen um nach Lyon Perrache, wo sich unser Hotel befindet. Bonne nuit!





