Wir verlassen unser Melbourne-Airbnb und fahren ein letztes Mal zum Rustica Café, wo wir ein paar Gebäcke zum Kaffee bei Jenny und Steffen holen. Zu Zimt-Schnecken, Pains au chocolat, Mandelgipfel und klassischen Croissants gesellt sich noch eine Vegemite Roll mit Käse. Zurück im Auto startet Jüre das Handy-Navi und lotst Martin (am Steuer) zu Jennys Haus. Wir fahren los und queren die verschiedenen für uns ähnlich und gleich aussehenden Häuserreihen und stehen … wieder vor unserem Airbnb Appartement. Jüre hat die falsche
Adresse aktiviert. Wir kriegen uns vor Lachen für einen Moment kaum noch ein. Beim zweiten Anlauf funktioniert’s und schon bald sitzen wir bei Jenny und Steffen und natürlich Ferdi im Esszimmer mit einem leckeren Kaffee (in der Rösterei könnte er nicht besser sein) und verspeisen die mitgebrachten Köstlichkeiten.
Kurz nach 11.00 Uhr verabschieden wir uns von Jenny und Steffen und machen uns auf den Weg zur Great Ocean Road. Jüre und Martin fahren uns abwechselnd Richtung Aireys Inlet, wo wir heute Abend im Hotel Sunnymead übernachten werden. Kurz nach Geelong verlassen
wir den Highway und fahren auf Hauptstrassen weiter, um auf der Fahrt möglichst in der Nähe des Meeres bzw. der Küste sein zu können.
Die Farb-Palette der Küstenlandschaft ist überwältigend schön und so geniessen wir einen kurzen Lunch in einem Beach-Club und halten kurze Zeit später an einem Strandabschnitt an, um dort einen Spaziergang zu unternehmen: Den Wind in den Haaren, ein Sandpeeling im Rhythmus der Wind-Boen und das laute Toben der Wellen bilden die Kulisse des Spaziergangs.
Die Strände hier – sagt man – seien die schönsten Surf-Strände schlechthin. Uns zeigen sich hier aber so gut wie keine Surfer. Es scheint, dass auch Surfer arbeiten müssen und nicht mitten am Nachmittag ihrer Leidenschaft föhnen können. Wind hätte es jedenfalls genug, denke ich.
In Torquay – dem inoffiziellen Beginn der Great Ocean Road – legen wir einen Halt ein, um etwas in den Läden der bekannten Surf-Marken O’Neil, Quicksilver, RipCurl etc. zu stöbern. Es macht Spass, sich in diesen Geschäften, die sonst nicht unbedingt mein Ziel sind, zu stöbern. Wir werden alle mit Caps, T-Shirts, Hoodies oder Badeshorts fündig.
Danach fahren wir zum Hotel, finden die Zimmerschlüssel-Karten wie vereinbart unter dem
„Bodedecheli“ vor, so dass wir diese beziehen und anschliessend im Restaurant „A la Grecque“ ein griechisches Tavolata-Menü geniessen. Das halbe Dorf scheint hier zu essen und so herrscht rege Betriebsamkeit und eine gute Stimmung. Spannender Side-Fact: Die grösste griechische Population ausserhalb von Griechenland in Melbourne.
Ein kurzer Spaziergang zum Split Point Leuchtturm in Aireys Inlet rundet das feine Essen und den schönen Tag ab.







