Wir starteten um 9:00 Uhr in den Tag. Er startete mit einem Spaziergang durch Chinatown (mit Stopp beim Barbier, der keine Rasierklinge hatte…) und anschliessendem Weg durchs Zentrum von Sydney, dem sog. CBD (City Business District). Plötzlich standen wir vor dem Sydney Tower. Eigentlich war es kein Thema, diesen Turm zu besuchen. Aber wir hatten Zeit und fanden es eine gute Idee, Sydney aus der Höhe zu betrachten. Der Turm ist 309 m hoch und steht auf einem 16-stöckigen Gebäude. Wir haben die Information erhalten, dass man nicht unbedingt aufs Besucherdeck auf der 5. Plattform gehen muss, um die Aussicht zu geniessen – man kann auch nur in die Bar auf der 4. Plattform 🙂
Diese verlangte eine Mindestkosumation von AUD 30/Person. Unsere Drinks und ein paar Häppchen kosteten AUD 124 – fast eine Punktlandung! Die Aussicht selber ist sosolala, der Turm wurde 1981 in Betrieb genommen und steht mittlerweile inmitten von Häusern, die teilweise höher sind als der Turm. Aber über alles gesehen ein lohnenswerter Besuch.
Weihnachten in kurzen Hosen wirkt irgendwie speziell. Und wen wir dann noch den Weihnachtsmarkt bei 30 Grad besuchen, setzt das dem Ganzen nochmals eine Schippe drauf. Primär sind auf dem „Stärnemärit Sydney Edition“ Ess-Stände anzutreffen, französische Crêpes, türkische Götzpe, schwedische Bonbons – quasi was das Herz begehrt. Einzelne Stände haben auch Kunsthandwerk im Angebot.
Nach Turm und Weihnachtsmarkt machten wir einen Abstecher zum Darling Harbour. Hier nahmen wir die Fähre nach Circular Quay und machten einen Rundgang in der „Altstadt“ von Sydney, The Rock. Wir genossen die Atmosphäre und machten was gegen den aufkommenden Hunger.
Unser heutige Fixpunkt war um 18:05 Uhr: Bridgeclimb! Wir haben tatsächlich eine Tour gebucht um die Bogen der Harbour Bridge zu besteigen. Crazy!
Was speziell tönt, ist eine sehr bekannte Touristenattraktion in Sydney. Das Ganze ist sehr professionell aufgezogen und die Sicherheit ist mehr als gewährleistet. Vor dem Bridgeclimb muss man sogar noch einen Atemlufttest machen damit sichergestellt ist, dass alle schön nüchtern auf die Brücke gehen. Und unser Drink aus dem Sydney Tower ist offenbar schon verraucht.
In einer 10er-Gruppe, alle in einem identischen blau-grauen Kombi mit „Gstältli“ gehen wir los. Zuerst auf einem Steg unterhalb der Fahrbahn – aber schon bald geht es in die Höhe. Wir sind an Stahlseilen gesichert und mit Headsets mit unserer Guide verbunden, welche uns alles Wissenswerte über die Brücke erzählt.
- 9 Jahre Bauzeit
- am 19.3.1932 eröffnet
- der Bogen ist 134 m hoch
- die Fahrbahn hat 6 Spuren für Autos und 2 Gleise für Züge
- die Durchfahrhöhe für Schiffe beträgt 54 m
Weitere Infos zum Bau wurden auch erzählt, aber es würde zu weit führen, hier alles wiederzugeben. Gute Informationen über die Brücke gibt es in diesem Wiki-Artikel.
Der Ablauf dieser Tour zeigt dieses Werbevideo:
Während des Marschs über die Brücke hat unsere Guide immer wieder Fotos gemacht. 72 Stück kamen von unserer Gruppe zusammen und zeigen uns und Sydney aus einer ungewohnten Perspektive.
Da wir die Tour um 18:05 Uhr gewählt hatten, konnten wir sowohl vom Tageslicht, vom Sonnenuntergang und von der Nacht den Blick von der Brücke geniessen.
Die ganze Tour dauerte 3 Stunden und um 21:00 Uhr waren wir wieder zurück. Mit Glück konnten wir noch einen Platz in einem Restaurant ergattern und assen unser gemeinsames Abschlussdinner.
Ein Uber brachte uns anschliessend zum Hotel.
Ein wirklich mit tollen Erlebnissen gefüllter Sydney-Tag hat ihren Abschluss gefunden.








