Heute Morgen ist alles ein wenig “public». Zuerst gehen wir im Public Café frühstücken bevor wir uns zur Public State Library begehen. Aber alles der Reihe nach:
Das leckere Frühstück mit mega gutem Kaffee liefert uns die Basis für einen langen Tag.
Fit und voller Elan machen wir uns danach auf den Weg zur Markthalle von Adelaide, wo bereits ein emsiges Treiben herrscht. Die Auslagen sind sehr schön und reichhaltig gestaltet, dies vor allem bei den Früchten und dem Gemüse. Es gibt aber auch Fleisch (sogar einen Schweinskopf könnte man kaufen) und Fisch, Käse, Brot und Gebäck, Kaffee und Tee, Nüsse, Gewürze, Blumen etc. Zum Glück sind wir noch so satt vom Frühstück, sonst hätten wir uns wohl nicht vor spontanen Einkäufen zurückhalten können.
Mit dem Tram geht’s anschliessend vom Victoria Square weiter zum Bahnhof, den wir uns kurz anschauen und in dem ein Schulchor einen Christmas Carols Auftritt hat. Habe ich schon gesagt, dass bei uns langsam Weihnachtsstimmung aufkommt?
Vom Bahnhof aus geht’s zu Fuss – wie bereits angetönt – weiter zur State Library, die jetzt wieder geöffnet hat, so dass wir uns die Mortlock Hall inkl. Weihnachtsbaum und kleiner Weihnachtsausstellung anschauen können.
Draussen haben wir mittlerweile gut 24 Grad. Das ist Weihnachten-im-Sommer-Feeling pur. Fussläufig in der Nähe der State Library befindet sich das Immigrations-Museum, das die Besiedlungs-Geschichte Australiens von
den ersten Siedlern und Sträflingskolonien bis heute beleuchtet. Dies auf eine kurzweilige und umfassende Art und Weise. Denn in der Ausstellung werden auch Themen wie die Zwangs-Entziehung von Aborigines-Kindern von ihren Eltern und die «Australien-Verfrachtung» englischer (Waisen)-Kinder aus der armen Heimat aufgegriffen. Persönliche Schicksale (körperliche Gewalt, Angst und Hoffnung aber auch unwürdige sklavenähnliche Zustände) werden eindrücklich aber nie reisserisch dargestellt. Die Ausstellung bewegt.
Funfact: Jüre spricht, wenn er von Adelaide redet, immer von Adelheid. Am heutigen Morgen lese ich, dass bei der Gründung der Siedlung bzw. Stadt Adelaide die Namensvergabe effektiv von Ehren der Frau des adeligen Stadtgründers, die Adelheid von Meningen hiess, erfolgt ist.
Gegen 14 Uhr nehmen wir uns ein Uber und fahren zum nahegelegenen Flughafen von Adelaide, wo wir gegen 17 Uhr einen Quantas Flug nach Sydney gebucht haben.
Vom Flughafen in Sydney geht’s auf direktem Weg ins Hotel Central, wo uns Jenny erwartet. Freudvolles Wiedersehen und gemeinsames Nachtessen bei Mr. Wong. Heute gibt’s ein eher späteres Znacht.
Beim Check-In erhalten Jüre und Jenny wie wir ein Zimmer im 17. Stock zugewiesen. In ihrem Zimmer steht jedoch ein Bautrockner und der Teppich im Eingangsbereich ist hälftig vom Boden losgelöst. Es dauert einen Moment bis die Situation geklärt ist und Jüre und Jenny ein bewohnbares Zimmer zugewiesen erhalten. Die
Verantwortliche des Hotel-Front Desks agiert leicht hektisch und lässt uns wissen, dass der Bautrockner nur zu Steigerung der Luftqualität im Einsatz steht. Believe it or not …







