Alles hat ein Ende – auch unsere Ferien. Der letzte Fixpunkt war der Besuch des Tesla-Museums in Belgrad. Dieses war vom Hotel aus fussläufig zu erreichen und ist natürlich nicht der Automarke Tesla gewidmet, sondern Nikolai Tesla, dem grossartigen Erfinder auf dem Gebiet der Elektrotechnik.
Die Personalie „Tesla“ ist ja recht spannend was die Herkunft angeht:
- Am 10.7.1856 geboren
- Geburtsort Smiljan
Zur Zeit von Teslas Geburt war der Ort Teil des Kaisertums Österreich
Heute liegt der Ort in Kroatien
Tesla war ein Kind eines serbisch-orthodoxen Priesters
Ist Tesla nun Kroate (was mir bei einer Tesla-Ausstellung in Zagreb erklärt wurde)? Ist er Serbe (die Urne mit seiner Asche befindet sich im Museum)? Oder ist er etwa sogar Österreicher? Oder Amerikaner, weil er den grössten Teil seines Lebens in den USA verbrachte?
Egal. Tesla war für seine Zeit genial! Er hatte 280 Patente erhalten. Die Entwicklung des Zweiphasenwechselstroms hat in unserem heutigen Leben immer noch seine Bedeutung!
Der Andrang beim Museum war gross, aber Roli hat auch hier schon vorgesorgt, damit wir „skip the line“ machen konnten und die verschiedenen Demos im Museum aus nächster Nähe sahen.
Das Museum ist so gestaltet, dass man stundenlang drin verweilen kann. Natürlich nicht, schliesslich mussten wir schon bald zum Flughafen. Auch dieses Mal hatten Bettina und ich den schwarzen Mercedes AMG mit getönten Scheiben.
Die Swiss brachte uns zurück nach Zürich. Ja, die Ferien sind zu Ende…
