Dienstag, 2. Juni 2026: „Bilder löschen!“

Auch heute hat uns der Wecker um 8:00 Uhr aus dem Schlaf geholt. Um 9:15 Uhr hatten wir schon ausgecheckt und durften im Hotel unser Gepäck einstellen. Unsere ersten Schritte gingen der Daugava entlang zu den Zeppelinhallen. Hier befindet sich heute der zentrale Markt und wir konnten bei Cappuccino und Gebäck was frühstücken.

Eisenbahnbrücke über die Daugava in Riga

Anschliessend ging’s mit dem 10:18 Uhr-Zug nach Dubulti. Dieser Ort ist ein Teil von Jürmala, dem mondänen Badeort aussserhab Rigas. Mondän heisst nicht, dass man es mit den Top-Badeorten dieser Welt aufnehmen kann. Es ist ein Ort, der mal als bevorzugte Wohnlage gegolten hatte. Sehenswert sind die Villen in Holzbauweise aus der Zeit um 1900, die im Jugendstil errichtet wurden.

In Jūrmala gibt es Freizeiteinrichtungen, eine Promenade und Gastronomie. Speziell ist der lange weisse Strand, der sich nach Osten 10 km auf Riga zu erstreckt, während man westwärts, durch nichts unterbrochen, mehr als 20 km an einem Stück vorfindet.

Auch uns hat es ans Meer gezogen. Das Wasser war zu kalt um plötzlich irgend welche Schwimmaktivitäten auszuüben. Aber zum Strandwandern hat es allemal gereicht und so sind wir von Dubulti nach Majori spaziert. 3 Kilometer nur, aber 3 schöne Kilometer.

Am Strand von Jürmala
Jurmala
Richtung Majori

Von Majori aus sind wir wieder mit dem Zug nach Riga zurückgefahren und bemerkten, dass Seeluft einfach hungrig macht. In der Innenstand haben wir eine Pizzeria mit Aussenterrasse gefunden und uns dort ein kleines Mittagessen gegönnt. Nun sind es immer noch über zwei Stunden bis zur Abfahrt des Zuges nach Vilnius. So bot es sich an, dass wir zur nächsten Tramstation gingen und ein 90 Minuten gültiges Billett lösten. Ins nächste Tram sind wir eingestiegen – es war ein sehr altes Modell Tatra T3, welches 1974 geliefert wurde. Obschon dieser Typ modernisiert wurde, ist es natürlich ein Highlight, in einem solch alten Teil fahren zu dürfen. Wir waren auf der Linie 10 unterwegs, wo die Strecke teilweise einspurig ist und sich die Fahrzeuge auf Kreuzungsstationen gegenseitig ausweichen müssen. Die Klimaanlage dieser Fahrzeuge funktioniert mit Öffnen der Fenster…

An der Endstation hatten wir etwa 12 Minuten Pause, bis es wieder Richtung Zentrum ging. Natürlich verbrachten wir die Zeit mit Fotografieren des Objektes. Das passte der Tramführerin gar nicht. Sie stieg aus und wies mich an, diese Fotos sofort wieder zu löschen, da offenbar Militäreinrichtungen in der Nähe waren. Und sie stellte tatsächlich sicher, dass ich auch alle Trambilder löschte! Ich kam mir vor wie ein kleiner Bub, der was schlimmes gemacht hat. Dabei hatte es gar keine Schilder in der Nähe, die mein Tun untersagt hätten.

Ruhig und gesittet fuhren wir wieder zurück ins Zentrum. Im Hotel holten wir unser Gepäck und spazierten zurück zum Bahnhof. Unser Zug nach Vilnius hatte 15 Minuten Verspätung. Ich wähnte mich in Sicherheit und holte die gelöschten Bilder wieder aus dem Papierkorb raus…

Der Zug nach Vilnius war der gleiche Zugtyp, den wir bereits gestern von Valga nach Riga hatten. Wir hatten reservierte Plätze – Woody am Fenster, ich hinter einem Pfosten. Aber ich hatte ja – wie gestern – WiFi zur Verfügung und konnte so auch mein eigenes Programm bestreiten.

Nach dem Grenzübertritt von Lettland zu Litauen mussten wir tatsächlich das erste Mal unsere Pässe zeigen. Ich habe zuerst gemeint, die beiden zugestiegenen Herren seien Förster. Aber nein, sie haben uns kontrolliert und nichts beanstandet…

Für die 348 km Fahrt nach Vilnius waren fünf Stunden voranschlagt. Teilweise fuhr der Zug jedoch so langsam, dass ich Zweifel bekam, ob der Zug dann wirklich um 22:05 Uhr in Vilnius eintrifft. Anfang Mai 2026 hat es in dieser Gegend zwei massive Entgleisungen gegeben. Am Bahnhof Gudžiūnai, wo wir sehr langsam vorbeigefahren sind, haben wir gesehen, wie Güterwagen noch immer neben den Gleisen liegen (sie schlafen nur…). Aber schon in Kedainiai, einem Bahnhof im quasi nichts, mussten wir trotzdem 11 Minuten auf die Abfahrtszeit warten. Offenbar sind die Fahrzeiten auf dieser Linie doch sehr grosszügig bemessen, sodass die Züge fast immer recht pünktlich sind…

Heute sind wir pünktlich in Vilnius eingetroffen. 22:05 Uhr.

Welcome to Vilnius

Mit dem Trolleybus fuhren wir anschliessend ins Hotel. Morgen geht’s um 12:24 Uhr schon weiter Richtung Warschau. Mal schauen, was wir am Morgen noch machen können.

Ankunft beim Hotel in Vilnius

Montag, 1. Juni 2026: Direktzug mit umsteigen

Um 8:00 Uhr hat der Wecker geläutet. Ich habe geträumt, die Schweiz hat im Eishockey den Final gegen Finnland 0:1 verloren.

Wir packen unsere Sachen und fahren mit dem Tram zum Bahnhof. Nochmals (!) checken, ob der Zug wirklich um 10:51 Uhr abfährt. Tut er.

So haben wir noch Zeit, in die Markthalle gegenüber zu gehen um zu frühstücken. Kein 1a-Frühstück, aber ein feiner Kaffee und eine Zimtschnecke. Dazu noch Proviant für die heutige Zugreise gekauft.

Eingang zur Markthalle in Tallinn

Rund 20 Minuten vor Abfahrt besteigen wir den orangen Zug von ELRON. Es ist ein Dieselzug aus Schweizer Produktion (Stadler) und pünktlich fahren wir los.

Ausserhalb von Riga kamen wir am künftigen Flughafenbahnhof vorbei, welcher aktuell im Bau ist. Er soll Teil der Baltic Rail sein, der neuen Linie von Tallinn nach Warschau. Die Linie wird in Normalspur gebaut und mit europäischen Normen betrieben. Primär ist dies ein Bau, welcher die Wirtschaft der baltischen Staaten befeuern soll. Aber es ist auch ein Bau, welcher die Unabhängigkeit von Russland beschleunigen soll. Aktuell haben die Bahnen immer noch die russischen Normen, was sich auch in der Spurweite von 1522 mm (nicht 1435 mm wie im restlichen Europa ohne iberische Halbinsel) zeigt. Somit ist dies auch ein militärischer Vorteil, wenn Russland im Falle eines Einmarschs die Panzer nicht einfach mit der Bahn im ganzen Baltikum verteilen kann.

Die Fahrt ausserhalb des Zentrums Tallinn ist nicht sehr abwechslungsreich. Birkenwälder und Sümpfe wechseln sich ab. Aber im Zug ist WLAN verfügbar, sodass das Internet ein bisschen Abwechslung ergibt.

Seit 2025 gibt es eine direkte Verbindung von Tallinn über Riga nach Vilnius. Aber an der Grenze von Estland zu Lettland müssen wir umsteigen. Wir wechseln von einem orangen in einen silbernen Zug, von ELRON zu LTG. Technisch wären die Normen zwischen den beiden Ländern identisch und es gibt am Abend einen Zug, der durchfährt. Warum wir umsteigen müssen, ist jedoch unklar. Valga befindet sich genau auf der estländisch-lettländischen Grenze und hier steigen wir um.

Umsteigen in Valga
Links der Zug aus Tallinn, rechts der Zug nach Riga - umsteigen in Valga

Auf dem lettischen Teil der Strecke wechseln sich Birkenwälder und Sümpfe ab. Das heisst, die Gegend ist eigentlich grenzenlos…

Vielleicht mache ich die Gegend ein bisschen madig, so schlimm ist es aber nicht. Es gibt immer was zu sehen und die Fahrt der 443 km ist eigentlich recht kurzweilig. Bis Riga ist der Zug pickepackevoll und pünktlich um 16:47 Uhr treffen wir in der lettischen Hauptstadt ein.

Ankunft in Riga

Wir spazieren die Viertelstunde zu unserem Hilton in der Altstadt, beziehen das Zimmer und sind kurz darauf schon in der Stadt. Einen kurzen Rundgang durch das Zentrum von Riga schliessen wir in der Bar des Radisson Blue in der 26. Etage ab. Hier geniessen wir das Apéro.

Riga!
Idylle in Riga

Das Nachtessen nehmen wir dann wieder in der Altstadt ein. Die Vorspeise war Knoblauchbrot und dieses Brot wird man wohl auch zur Abwehr von Vampiren verwenden können…

Wir schliessen das Nachtessen ab und machen noch einen Verdauungsspaziergang dem Fluss Daugava entlang.

Gute Nacht!

Sonntag, 31. Mai 2026: Neues Land!

Die Nacht ist kurz, um halb 8 fuhr bereits schon das Tram Richtung Hafen, wo wir um 8:00 Uhr eingetroffen sind. An einem Automaten checken wir ein und erhalten eine Karte mit Barcode, welche uns den Zugang zum Schiff gewährt. Erstaunlich, wie viele Leute (und Autos und Lastwagen) nach Tallinn wollen. Das Wetter wollte heute nicht so richtig mitmachen, es war bedeckt und eher kühl. Ich als bekennender Warmduscher verzog mich unter Deck um ein bisschen zu lesen, Woody blieb auf dem Sonnendeck und suchte ebensolche. Das Schiff selber bietet wenig attraktive Sitzplätze. So konnte ich mein Buch auf einem Klappsitz im Schiffsbauch der „Finlandia“ lesen.

Mit der Finlandia werden wir nach Tallinn fahren

Kurz vor 10:00 Uhr haben wir uns wieder getroffen – schliesslich hatten wir für die 2. Session zwei Plätze beim Frühstücksbuffet reserviert. Das Buffet war lecker und bot eine grosse Vielfalt an kalten und warmen Speisen.

Die Fährüberfahrt von Helsinki nach Tallinn ist eng getaktet und durchorganisiert. Wir waren eine Stunde am frühstücken und wir kamen gegen 11:15 Uhr schon in Tallinn an. Ich war noch nie in Estland. Somit gibt dies ein neues Land für mich!

Ankunft in Tallinn

Das Ausschiffen der vielen Leute ging zügig vor sich und so waren wir kurz vor 12:00 Uhr bereits in unserem Hotel, dem Novotel Tallinn. Dieses befand sich in einem Neubauquartier in Hafennähe. Auch hier zeigt sich der Trend, alte Hafenteile upzugraden und einer neuen Bestimmung zuzuführen. Ob dieses Quartier mit den Büros der Hightechfirmen und Garagen für Luxuskarossen der Bevölkerung was bringt (ausser Arbeitsplätze) ist schwierig abzuschätzen.

Obschon wir weit vor der definierten Check-in-Zeit im Hotel waren konnten wir das Zimmer bereits beziehen. Wir räumen ein und gönnen uns noch einen Moment der „befohlenen Ruhe“.

Um 13:30 Uhr verlassen wir das Hotel und gehen mit dem Tram 2 Stationen zum Bahnhof. Wir wollen uns bereits heute für unsere Abreise morgen orientieren. Der Hauptbahnhof von Tallinn heisst Balti Jaam, was so viel wie „baltischer Bahnhof“ heisst. Er ist recht modern und weist 8 Gleise auf. Keine Perrondächer, alles ‚open air‘. Es gibt eine Eisenbahngesellschaft, ELRON mit den orangen Fahrzeugen aus Schweizer Produktion der Firma Stadler. Elektrisch und Diesel, alles bunt gemischt.

Flirts im Bahnhof von Tallinn (Balti Jaam)

Nachdem wir genug gesehen hatten und uns für die morgige Reise gerüstet fühlten, begaben wir uns auf Stadtbesichtigung – natürlich mit dem Tram! Hier gibt es drei Fahrzeugtypen: moderne Fahrzeuge aus Spanien (CAF) und Polen (Pesa), aber auch noch ziemlich historische Fahrzeuge aus der Tschechoslowakei (Tatra). Diese stammen noch aus Zeiten des Ostblocks und sind heute noch zuverlässig unterwegs (bis auf eine Fahrt, wo wir unterwegs aus einer Tatra aussteigen mussten. Offenbar tat das Fahrzeug nicht mehr so wie es sollte. Da die Info nur in estnischer Sprache vermittelt wurde, schlossen wir uns der aussteigenden Menge an…)

Kleine Tramparadi in Kopli, Tallinn

Die 5 Linien zeigten uns das Wesentliche der Stadt und waren einigermassen zügig abgefahren. Was noch fehlt, war das historische Zentrum. Dieses muss man zu Fuss ansehen, da kein Tram ins historische Zentrum führt. Auf dem Hauptplatz genossen wir ein Zvieribier und gingen dann auf die Besichtigung der Altstadt. Diese ist „hübsch“, aber irgendwie auch „langweilig“. Der Funke für die Altstadt wollte bei mir nicht springen. Wir genossen ein feines Nachtessen mit Pirogi/Dumplings und gingen wieder zurück zum Hotel.

Eingang zur Altstadt von Tallinn
Rathaus von Tallinn
In der Altstadt von Tallinn

Auf einem estnischen Sportsender sahen wir uns die Übertragung des Eishockey-Finals SUI-FIN an mit dem bekannten Ende.

Cosa significa W. Nuss vo Bümpliz?

Samstag, 30. Mai 2026: Suomi as it’s best!

Heute hatten wir den Wecker auf 8:00 Uhr gestellt und sind anschliessend in einer Cafeteria zum Frühstück gegangen. Der nachfolgende Fussmarsch zum Dom über das Kopfsteinpflaster war nicht anspruchsvoll, aber wir hatten wohlweislich unsere Trekingschuhe angezogen…

Der weisse Dom überblickt den Hafen – und gibt mit dem tiefblauen Himmel ein Bild der finnischen Flagge wieder.

Dom von Helsinki

Gleich beim Hafen befindet sich der Markt. Hier wird die Ware (Gemüse, Früchte) nicht abgewogen, sondern mit einem Metallkübel gemessen. Man kauft also einen Liter Kartoffeln oder so. Ich habe das mal vor 30 Jahren gesehen – und offenbar wird es immer noch so gemacht.

Um 10:30 Uhr bestiegen wir das Tram der Linie 2. Wir wollten Helsinki vom Tram aus sehen bzw. das Tramnetz befahren. Dass wir erst um 18:00 Uhr wieder am Hafen sein werden, wussten wir damals noch nicht. Los ging’s, zuerst Richtung Norden, dann Richtung Westen, Osten und Süden (was nie waschen ohne Seife ergeben würde).

Älteres Helsinki-Tram bei der Einfahrt in die Haltestelle

In unserer Tramrallye hatten wir sogar noch eine kleine Wanderung eingebaut, welche uns zeigte, dass man in Helsinki sehr schnell „im Grünen“ ist. Wir waren nah am Wasser und hatten immer wieder tolle Ausblicke:

Wanderung im Raum Helsinki
Auf der Wanderung um Helsinki
Wandern in der Nähe von Helsinki
Wandern rund um Helsinki

Der Tag war abwechslungsreich und wir haben Tram-, Bus- und Metrolinien befahren. Was aber noch fehlte, war ein Schiff… Als wir wieder im Zentrum Helsinkis waren steuerten wir den Hafen an und fuhren mit der Fähre nach Suomenlinna, einer kleinen Insel im Schärengebiet von Helsinki. Die Fahrt dauerte 15 Minuten und war in der Tageskarte des öV-Tickets inbegriffen. Auf der Insel fanden wir ein Restaurant wo wir uns ein feines zNacht gönnten. Um 20:20 Uhr traten wir die Rückfahrt nach Helsinki an und genossen die letzten Sonnenstrahlen des Tages an Deck.

Auf der Fähre von Suomenlinna nach Helsinki
Sommerabend in Helsinki

Wir beendeten den Tag dort, wo wir ihn begonnen hatten: Auf dem Domplatz. Der Dom zeigte sich nun in einem anderen Licht, aber nicht weniger schön.

Der Dom von Helsinki am Abend

Die letzte Tramfahrt des Tages brachte uns zum Hotel, wo wir noch die beiden letzten Drittel des Hockeyspiels FIN-CAN schauten. FIN wird morgen die Schweiz im Final fordern. Wer wohl gewinnen wird?

..und wer es genau wissen will: es waren heute 56 km im Tram…

Freitag, 29. Mai 2026: Auffahrtsreise – dieses Mal NACH Pfingsten…

Aufgrund verschiedener Überlegungen findet die diesjährige Auffahrtsreise ein bisschen nach Auffahrt statt. Heute ist nun der Starttag der Reise, welche ein bisschen mehr als eine Woche dauert.

Start der Reise am Bahnhof Bern

Am Bahnhof Bern traf ich Woody und gemeinsam fuhren wir an den Flughafen Zürich. Swissport hat sich dieses Mal wieder neue Schikanen für Flugpassagiere einfallen lassen, sodass mit der Gepäckaufgabe der Blutdruck doch schon recht ungesund hoch war. Dafür war die Sicherheitskontrolle easy.

Flughafen Zürich

Überpünktlich flog unser Finnair-Flug ab (die Swiss bietet Helsinki offenbar nicht mehr an…). Ich sass in Reihe 13. Ich habe gemeint, dass keine Airline mehr eine Reihe 13 führt, da abergläubische Passagiere solche Airlines meiden. Aber offenbar glauben die Finnen solchen Hokuspokus nicht…

Nach dem Start hatten wir einen Rundflug über die Stadt Zürich, anschliessend ging’s zum Bodensee und dann links hoch gerade über Deutschland. Bei der Insel Usedom verliessen wir das Festland für eine Weile. Am Sonntag werden wir die Route des Flugzeugs auf der Insel Usedom wieder kreuzen….

Der beim Web-Checkin bestellte Salat wurde prompt geliefert, das Öffnen des Plastikschutzes stellte sich als grössere Herausforderung heraus, aber gelang dann irgendwie doch.

Es ist knifflig, den Salat zu öffnen...

Nach rund 2,5 Stunden landeten wir in Helsinki. Das Gepäck war rasch auf dem Band und alle 10 Minuten fährt ein Zug ins Zentrum. So waren wir schon bald nach Ankunft in Helsinki am Hauptbahnhof.

Hauptbahnhof Helsinki

Mit dem Tram ging’s ins Hilton. Nach einem kurzen settle down ging’s zu Fuss in die Stadt, wo wir im Restaurant Zetor (Tipp meines Bruders Roli – vielen Dank!) zNacht assen. Zetor ist der Name einer tschechoslowakischen Traktorenmarke – und von diesen hat es einige Exemplare im Restaurant ausgestellt.

Ein Zetor-Traktor im Restaurant Zetor

Der Abend war noch jung, das Wetter super aber die Temperaturen eher tief, sodass wir uns gegen 21:00 Uhr ins Hotel begaben. „Ich muss noch Büro machen“, pflegte Woody jeweils zu sagen…