Sonntag, 16. August 2009: Ab ins Bergwerkdorf

Wir lassen’s am Morgen gemütlich angehen. Es regnet wieder. Erster Halt beim Bahnhof Dobas, wo wir dem emsigen Treiben (Züger nach Andalsnes, Oslo und Trondheim) zuschauen. Da hat die Frau Bahnstoffvorhang volle Arbeit geleistet. Überall hat es kurze Deko-Vorhänge. Sogar im Stellwerk.

Wir fahren gemütlich über Land nach Roros (Baedecker s. S. 337). Ein wunderschöner Flecken dieses Erzwerk-Städtchen, das aufgrund seiner weitgehend unveränderten Bausubstanz im Zentrum ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen worden ist. Wir kriegen ein Zimmer im Vertshuset, wo wir auch ganz lecker zu Abend essen. Vor dem Essen noch einen Spaziergang zu den Sanddünen vor Ort (total überraschend, ist doch kein Meer weit und breit zu sehen). Das Abendessen ist obe use fein. Wirklich köstlich. Wir essen Spezialitäten aus der Region. Und wenn sich weder Hirsch noch Rentier in Natura bestaunen lassen, dann holen wir sie uns halt aufs Teller. Sind ja eigentlich nicht so, aber wir wollten’s halt einfach mal ausprobieren. Es regnet und ist kalt. Wir brauchen einen Moment, um unser Bett im ehemaligen Erzwerk-Mitarbeiter-Häuschen aufzuwärmen.

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